Burnoutprävention

Es sind nicht die Dinge, die uns Schwierigkeiten machen, sondern unsere Sicht der Dinge...

Burnout ist ein Begriff der immer häufiger auftaucht und der dennoch schwer zu definieren scheint. Häufig wird er in einem Atemzug mit andauernder Erschöpfung, Müdigkeit, Leistungsminderung, Hilflosigkeit und Überforderung genannt. Begriffe wie "Erschöpfungsdepression" u.a. weisen auf den Kern dieses Phänomens hin. Eine mögliche Definition, zitiert nach M.Burisch könnte wie folgt lauten:

„Burnout ist ein dauerhafter, negativer, arbeitsbezogener Seelenzustand »normaler« Individuen. Er ist in erster Linie von Erschöpfung gekennzeichnet, begleitet von Unruhe und Anspannung (Distress), einem Gefühl verringerter Effektivität, gesunkener Motivation und der Entwicklung dysfunktionaler Einstellungen und Verhaltensweisen bei der Arbeit. Diese psychische Verfassung entwickelt sich nach und nach, kann dem betroffenen Menschen aber lange unbemerkt bleiben. Sie resultiert aus einer Fehlanpassung von Intentionen und Berufsrealität. Burnout erhält sich wegen ungünstiger Bewältigungsstrategien, die mit dem Syndrom zusammen hängen, oft selbst aufrecht. “

Das Burnoutsyndrom ist mittlerweile bei etwa 60 Berufsgruppen beschrieben worden, so kommen zu den pflegenden Berufen auch Branchen wie Wirtschaft, Unterricht und Lehre und IT-Berufe hinzu, aber auch der private Bereich oder Burnout bei Arbeitslosen werden genannt. Burnout ist meist ein schleichender Prozess, der sich über viele Jahre hinziehen kann, dabei sind sowohl Symptome als auch der Verlauf unspezifisch, d.h. es gibt Muster, aber keinen signifikant typischen Verlauf!
Trotzdem lassen sich gewisse Muster beschreiben, die im Zusammenhang mit dem Ausbrennen immer wieder auftreten und genannt werden. Zu den Faktoren, die zum Burnout führen, gehören andauernder Schlafmangel, Rollen - und Zielkonflikte, unklare oder widersprüchliche Aufgabenstellungen. Das alles erzeugt Stress. Wenn der Stress andauernd ist und keinen Ausgleich findet beginnt eine Spirale, an deren Ende möglicherweise der totale psychische oder auch physische Zusammenbruch steht.

Sie können Gespräche Führen, an einem Kurs teilnehmen oder Informationen darüber erhalten, was Sie tun können, wenn Sie oder Ihnen nahe stehende Menschen betroffen sind.

Das Angebot umfasst:

  • Information über das Burnoutsymptom
  • Reflexionsübungen zum Erfassen der Situation
  • Das Erarbeiten von Zielen
  • Konkrete Übungen zum Umsetzen von Handlungsalternativen
  • Informationen und Anleitung zur Stressbewältigung und Entspannung

Ein spezielles Angebot für Menschen in Pflegeberufen ist das Projekt Brücken bauen und Grenzen setzen was seit 2008 in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitshaus Flensburg durchgeführt wird.
Im Herbst 2012 startet das Projekt "Brücken bauen und Grenzen setzen" für Lehrende Brücken bauen und Grenzen setzen für Lehrende.

sie sind hier:


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Symptome


Hier sind einige Möglichkeiten:
- Schmerzen ohne organische Ursache
- andauernde Müdigkeit
- das Gefühl von Erschöpfung
- Emotionale Instabilität
- Innere Leere
- Distanziertheit, innere Kündigung
- Schlaflosiogkeit, Grübeln
- Hilflosigkeit
- das Gefühl im Hamsterrad zu strecken
- übermäßige Gefühlsäußerungen
- alles ist zuviel
- keine Zeit für Famile oder Freunde
- Verlust der Lebensfreude
- Kaum Kontakte außerhalb des Aufgabenbereichs.
etc.

Ob sie unter einem Burnoutsyndrom leiden oder gefährdet sind, in jedem Fall lohnt es sich einmal genau hin zu sehen und ggf. etwas zu tun. Auch wenn Sie den Eindruck haben es gäbe keinen Ausweg, es gibt Möglichkeiten und Wege um sich zu befreien, und auch Sie können es schaffen etwas zu verändern. Es geht schließlich um Ihr Leben! Wenn Sie Interesse haben unterstütze ich Sie gern.